Zwischen Lifeinvader und Golfplatz: Dramatischer Standoff

San Andreas – Am 18. Oktober feierte so manch einer die erfolgreiche Befreiung der Geiseln aus dem Flugzeug „Landshut“ in Mogadischu durch die GSG9, doch die Einwohner von Paleto Bay und Los Santos waren bei diesem nicht ganz so erfreut. Nach Angaben des Sheriff Department begann die Struktur am späten Abend des 18. Oktober mit einem Notruf in Paleto Bay. Ein Passant meldete ein lautes Geräusch im Ammu-Nation Store in Paleto Bay, woraufhin umgehend Einheiten des Sheriff Department reagierten. Als diese den Laden sicherten, wurde ein Verkäufer der Feuerwaffenverkauftstelle schwer verwundet aufgefunden. Trotz eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen verstarb der Kassierer noch an der Einsatzstelle. Detectives des LSSD nahmen umgehend die Spurensicherung auf.

Vor Ort konnte eine Überwachungsaufnahme gesichtet werden, welche einen hervorragenden Blick auf den Täter sowie dessen Kraftfahrzeug darstellen konnte. Kurz nachdem die Fahndung ausgestellt wurde konnte eine Streife der San Andreas Highway Patrol das exakte Fahrzeug an einer Tankstelle auf dem Senora Freeway feststellen. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und lieferte sich eine wilde Verfolgungsjagd mit den Behörden von San Andreas nach Los Santos hinein. Hier verunfallte der Fahrer jedoch bald auf der Kreuzung nahe dem Lifeinvader Office und dem südlichen Ende des Golfsportplatzes. Als eintreffende Deputies den Fahrer sichern wollten, konnte ein lautes piepsen vom Fahrzeug gehört werden. Der Fahrer skandierte etwas über einen Sprengsatz, woraufhin die Einheiten abstand nahmen.

Ein Blick durch die Bodycam: Einheiten vor Ort versuchen die Lage zu sichern

Weitere Einheiten sowie das Bomb Squad des Police Department wurden zur Einsatzstelle beordert. Die Bevölkerung wurde durch eine Warndurchsage aufgefordert, die Umgebung zu verlassen, während der Verkehr weiträumig umgeleitet wurde. Erste Verhandlungen mit dem Verdächtigen ließen schlimmes befürchten: Laut seiner Aussage trug er einen Totmannschalter und war im Besitz von mehreren Kilogramm Composition 4, kurz C4, einem Sprengstoff. Ab hier wurden alle Einheiten aufgefordert, Helme und Westen an der Einsatzstelle zu tragen.

Hand in Hand: Sheriff Department und Highway Patrol arbeiten zusammen

Das Ende war jedoch fast schon beruhigend: Die Verhandlung konnte sich darauf einigen, den Verdächtigen zu Fuß ziehen zu lassen, wenn dieser vorher den Totmannschalter deaktiviert und fallen lässt. Eben dies tat die Person und versuchte zu flüchten, doch weit gefehlt: Eine K9-Unit rannte dem Täter hinterher, welcher daraufhin gestoppt werden konnte. Ihn erwarten nun mehrere Anklagen, eventuell sogar ein Verfahren aufgrund Terrorismus. Das Sheriff Department betont, es habe keine Gefahr für die Bevölkerung bestanden.