Von Private Military Contractor zur Terror-Organisation: Verbund „MANTIS“

San Andreas – Früher kämpfen Armeen gegen Armeen. Staaten brachten Ihre eigenen Bürger auf oder verpflichteten Ausländer in einer Fremdenlegion, welche unter der Flagge des Landes kämpfte. Während der 50er Jahre stiegen die Private Military Contractors, gefördert durch den Kalten Krieg. Im Jahr 1978 wurde die „American Security Consulting Group“ kurz ASCG gegründet. Vor allem aus Veteranen des Vietnam-Krieges gebildet war diese Einheit verantwortlich für viele Operationen. Das Ende jedoch ist mehr als traurig für die einst durch den Präsidenten der USA ausgezeichnete Gruppe. Weazel News verbrachte Tagelange Recherchen über diese Einheit und konnte viel aus der Vergangenheit Erfahren. Exklusive und nachgestellte Fotos zeigen welche Taten die Söldner bisher in der Welt vollbracht haben.

Eine der ersten Kampfeinsätze im Irak: Die ASCG führt eine Evakuierung durch

Den ersten großen Einsatz konnte die Gruppe 2003 für sich gewinnen. Im Zuge der Operation „Iraqi Freedom“ boten viele PMCs Ihre Hilfe an. Natürlich gegen Bezahlung. ASCG konnte den Auftrag gewinnen und stationierte das Team „Foxtrott“ in Kuwait. Ausgerüstet mit einem ehemaligen Chinook der US-Marines war das Team vor allem für Evac-Operationen gedacht, flog allerdings auch Missionen zur Festnahme gesuchter Personen, auf welche ein Kopfgeld ausgesetzt wurde. So konnte ein Irakischer General gefangen genommen werden und wertvolle Infos den Generalstab der Koalition erreichen. Für diese Festnahme wurde die ASCG reichlich belohnt. Unverifizierte Quellen sprechen hierbei von 1.500.000$.

MEDEVAC-Einsatz: Umstellt von Feinden kämpfen die Söldner tapfer

Die Zeiten liefen gut. Doch als sich die Koalition 2011 aus dem Irak entfernte, war die Einheit längst nicht mehr das, was Sie einmal war. Während den 90er Jahren schlossen sich immer mehr Russen und andere ehemalige Ostblock-Nationalitäten der Gruppe an, viele davon Veteranen aus dem Sowjetisch-Afghanischen Krieg. Genau diese Veteranen verließen danach die Organisation und gründeten eine neue. Diese Organisation hatte Ihren Sitz an der Westküste der USA. Wo genau, das konnte selbst nach Intensiven Recherchen von Weazel News nicht herausgefunden werden. Die Gruppe gab sich einen Namen: „MANTIS“ und begann in den USA zu operieren.

Aufnahme einer Helmkamera: Söldner im Anflug auf ein Objective

Die Gruppe kombinierte Ihre militärische Erfahrung und reichlichen finanziellen Vorräte und begann 2026 in San Andreas zu expandieren. Erste Schlagzeilen machte die Gruppe mit der Entführung zweier Officer der San Andreas Highway Patrol, welche als Geiseln in einem Banküberfall dienten. Weazel News hatte bereits darüber berichtet. Hierzu war allerdings nicht klar, wer denn die Täter bei diesem Fall waren. Die Gruppe expandierte weiter und schnell zeigte sich ein beinahe tägliches Bild: schwer bewaffnete Personen in Tarnkleidung konnten überall in der Stadt gesichtet werden. Ganz auffällig war die Übernahme einer Autowerkstatt nahe dem LSIA. Dort wurde eine Person ebenfalls als Geisel genommen. Die Koordination der Täter war erschreckend, so manch ein Officer welcher auf eine lange Dienstzeit zurückblicken konnte, hatte sowas noch nie erlebt.

Ungefähr so verschafften sich die Täter zutritt zu einem großen Geldinstitut [Foto nachgestellt]

Am 5. Juli 2026 passierte dann ein Fall, welcher aus einem James Bond oder Mission Impossible Film stammen könnte. Die Gruppe betrat schwer bewaffnet die Garage des Union Depository in Los Santos. In Schutzkleidung und mit Gasmasken ausgestattet räumte die Gruppe alle derzeit anwesenden Geldtransporter leer, öffneten den Tresor und entwendeten wertvolle Beute in Form von Edelmetalle, Bargeld und Juwelen. Die Behörden umstellten das Gebäude von allen Seiten, schnell wurde ein Citywide-Alert ausgerufen und Spezialkräfte bezogen Stellung. Man fragte sich lange, wie die Täter fliehen wollten. Als jedoch ein Chinook auf dem Parkplatz des Gebäudes landete und die Täter anfingen die Beute in diesen zu verladen, war klar dass dies der Fluchtplan war. Nicht mal eine Stunde seit beginn des Überfalls sprangen die Täter in den Hubschrauber und machten sich davon. Doch der angebliche Sieg währte nicht lange.

Ein Scharfschütze des LSSD-SWAT bezieht Stellung [Foto nachgestellt]

Der Hubschrauber musste einen Zwischenstopp im alten Reservoir nahe dem Stadtteil Mirror Park einlegen. Die Polizei überwachte jeden Schritt und war darauf vorbereitet: Ein Scharfschütze des Sheriff Department konnte eine sehr gute Position finden und sein Zweibein aufstellen. Während der Pilot verzweifelt versuchte, seinen Hubschrauber im Feuer zu landen, verteidigten andere die Landezone. Weitere Kräfte der Behörden trafen nach und nach ein. Der Scharfschütze hatte den Befehl: „Feuer nach eigenem Ermessen.“ und krümmte mehrfach ab. Unterdrückt vom Feuer aus der Landezone gelang ihm dennoch ein Treffer: Ein Täter fiel zu Boden.

Die Söldner versuchen die Landezone um jeden Preis zu halten. Ein Verletzter wird Erstversorgt. [Foto nachgestellt]

Hier endete der Traum vom großen Geld. Letztendlich konnte der Hubschrauber wieder abheben. Von ehemals 8 beteiligten Personen, befanden sich nur noch 3 im Hubschrauber. Sie flogen nach Norden, wurden dabei jedoch durch eine Air-Unit verfolgt. Bodeneinheiten verlegten hastig zu möglichen Landeplätzen. Nach einigen weiteren Stunden, wurden die Täter geschnappt. Alle bis auf einen konnten entweder verhaftet oder getötet werden. Die Behörden konnten die Ordnung wahren und die Täter zur Strecke bringen. Während den Recherchen zeigte sich erst die große Bandbreite der Gruppe. Sie war ebenfalls bei Operationen in Afghanistan und Syrien im Einsatz. Wieso genau die Gruppe zusammen brach, konnte nie zweifelsfrei ermittelt werden. Man vermutet einen Mix aus Gier, Action, verlorenem Vertrauen und weiteren Faktoren. Bis jetzt blieb die Gruppe still. Man weiß nicht ob Sie überhaupt noch existiert. Dennoch versichert das Law Enforcement ganz klar:

„Verstoßen Sie gegen die Gesetze des Staates San Andreas, gegen Bundesgesetze oder sind eine Gefahr für Leib und Leben wird das Law Enforcement mit vereinten Kräften Ihr bestmöglichstes geben um diese Bedrohung auszuschalten. Notfalls mit Gewalt.“