San Andreas – Der Abend des 22. Juni – derselbe Tag an welchem die Sowjetunion 1944 die Operation Bagration startete – begann eigentlich ganz entspannt. Die Sonne warf Ihr wunderschönes Licht auf die Berge, so manch ein Fischer räumte gerade seine Angeln beiseite und viele Pendler wollten einfach nur nach Hause. Doch die sanfte Ruhe des Abends schlug plötzlich in blanke Panik um.
Überall war es zu spüren. Gegen 21 Uhr erschütterte eine Explosion die Gegend um das Gefängnis im County nahe dem Highway. Sofort waren Einheiten von Law Enforcement und Feuerwehr alarmiert. Wie sich heraus stellte wurde ein Sprengsatz genutzt um den Zaun des Gefängnisses aufzusprengen und einigen Gefangenen wurde damit die Flucht ermöglicht. Der Sprecher des Gefängnisses, Senior Guard McBaker, äußerte sich zu dem Vorfall:
„Die Abendschicht hatte gerade mit der Zählung begonnen, dementsprechend war der Außenbereich nicht gut überwacht. Plötzlich gab es einen lauten Rumms. Sofort wurde der Alarm aktiviert und Hilfe der örtlichen Behörden angefordert. Es gab kleinere Aufstände und Paniksituationen unter den Gefangenen, welche jedoch schnell eingedämmt werden konnten. Als man einen Überblick über die Lage erhalten konnte fiel auf, dass insgesamt 3 Insassen fehlten.“
Die Behörden leiteten umgehend eine Großfahndung ein. Zum Glück war ein Hubschrauber gerade in der Nähe, welcher die Gefangenen sofort auf der eingebauten Bordkamera sichtete und deren Standort weitergab. Aus der Flucht zu Fuß entwickelte sich eine Verfolgungsjagd mit Fahrzeugen, diese endeten in der Stadt. Die Behörden betonen, es gab zu keiner Zeit eine Gefahr für die Einwohner des Staates.
Nach kurzer Zeit gab es bereits wieder Entwarnung: Alle Gefangenen befinden sich wieder in der Obhut der Behörden und wurden medizinisch Versorgt. Der Außenbereich des Gefängnisses bleibt während der Wartungsarbeiten gesperrt, zum Bedauern der Gefangenen. Die Gefängnisleitung rechnet mit einer Instantsetzung innerhalb weniger Tage.
Es werden Ermittlungen angestellt, wie es soweit kommen konnte. Wie konnte ein Sprengsatz unbemerkt an den Gefängniszaun gebracht werden und wer steckt dahinter? Weazel News versucht das für Sie herauszufinden.

